für die Zukunft
Arbeit
Das landschaftlich äußerst reizvolle Ostvorpommern gehört zu den ärmsten Regionen der Bundesrepublik. Viele, insbesondere junge Menschen haben ihre Heimat in den letzten Jahren verlassen, um anderswo qualifizierte Beschäftigung zu finden. Um dem fortschreitenden sozial-strukturellen Kollaps dieser ländlichen Region Einhalt zu gebieten, bedarf es besserer Chancen und wirtschaftlicher Aktivitäten auch jenseits der wenig beschäftigungsintensiven modernen Landwirtschaft. Der anspruchsvolle naturnahe Tourismus und die damit verbundene Nutzung wiederhergestellter historischer Wohnarchitektur können hier einen wesentlichen Beitrag leisten.
Das Gutshaus Groß Toitin ist bemüht vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen und sein Personal weiterzubilden. Die Sanierung der Häuser erfolgte ohne jegliche Fördermittel. Bei der Instandsetzung wurden die einzelnen Gewerke ausschließlich von Fachbetrieben aus der Region gestellt. Auch bei der Ausstattung der Häuser kamen - wo immer möglich - lokale Handwerksbetriebe und Kunsthandwerker zum Einsatz.
Umwelt
Im Bereich der Haustechnik wurden ressourcenschonende Heiz- und Warmwassertechniken (Wasser-Sole Wärmepumpen, Niedertemperaturboden- und Wandheizungen) gewählt. Bei Baumaterialien und Innendekoration wurden, wo immer möglich, traditionelle Werkstoffe und handwerkliche Verfahren bevorzugt. Für die umsichtige und ästhetisch gelungene Sanierung hat das Gutshaus Groß Toitin viel Lob von Denkmalschützern und Baufachleuten bekommen.
Das 5-Sterne-Ferienkonzept Gutshaus Groß Toitin setzt auf eine lokal vernetzte, behutsame touristische Nutzung des unteren Peenetals für Naturbeobachter und Wassersportfreunde im Rahmen des neuen Naturparks Peenetal. Der Eden Award 2010 ist ein weiterer Beleg für die Attraktivität und Einmaligkeit dieser Region in der wirtschaftliche Nutzung und Naturschutz die Chance einer produktiven Symbiose haben.


